Sonntag, 14. Juni 2009

Hansa-Brandenburg Seeflugzeug W.12 Konstruktionspläne

Im Herbst 1916 forderte die deutsche Marineführung ein neues Flugzeugmuster für ihre Seefliegerstaffel. Der Chefkonstrukteur von Hansa-Brandenburg, Ing. Ernst Heinkel, konstruierte daraufhin unter der Bezeichnung W.12 einen Doppeldecker in Leichtbauweise. Im Frühjahr 1917 fand ein Vergleichsfliegen in Warnemünde statt, den die W.12 dank ihrer für die damalige Zeit hoher Flugleistungen, besonders an Geschwindigkeit und Steigvermögen gewann.
Hinzu kam die sehr starke Bewaffnung, die auch den Kampf gegen gegnerische See-Jagdflugzeuge möglich machte.
Gemäß der damaligen Marinenomenkladur erhielt das Muster die Dienstbezeichnung C3MG. Der Einsatz der W.12 erfolgte vor allem an der Westfront von den Seefliegerstationen Ostende und Zeebrugge aus, wo die Maschinen bis Kriegsende im Einsatz standen.